Genau die richtige Jahreszeit für eine Filzweste

Hier die Weste, die ich im Entstehungsprozeß schon vorgestellt habe. Sie ist rein aus Wolle gefilzt ganz ohne Stoffunterlage. Leider sieht man nicht, dass sie schön tailliert ist. Die Figur von meiner Emma ist nicht so doll: keine Taille und die Hüften zu schmal. Bevor die Weste nun das Haus verläßt habe ich sie noch ganz schnell abgelichtet. Merinofilz hält wunderbar warm. Ich trage so etwas auch gerne. Meinen Favoriten gibt es ein anderes Mal zu sehen. Nur so viel: meine Weste heißt Lollipop. Hört sich nicht nach Graubraunschwarz an. Oder? ;-)

Paul Klee läßt grüßen…

… allerdings hätte der Fond dann zum Beispiel Blau und nicht Grau sein müssen. Jedenfalls gehört die Longweste ebenfalls zu “The World is Colourful”. Zugegeben etwas verhalten coloured. Hätte ich es nochmal zu tun, wäre der Fond auch quietschebunt. :-)

Auf dem Foto sieht es gar nicht nach Longweste aus. Aber in der Regel filzt es bei mir stärker in der Quer- als in der Längsrichtung. Das liegt wohl an der Auslegetechnik.

Bei einer Tunika aus der Serie “Fragile Rocks” (nein, die ist noch nicht fotografiert – aber komplett fertig) wurde so aus der angestrebten Gr. 38 eine 34/36. Das heißt für mich “bitte nicht mehr atmen”. Na, vielleicht mache ich sie nochmal naß und ziehe solange, bis meine Größe wieder erreicht ist. Das ist nämlich leider auch so ein Teil, das ich behalten mag. Mein Kleiderschrank platzt langsam aus allen Nähten, weil ich so vieles behalte. Filzkleidung ist einfach toll. Trageangenehm ohne Ende.