Mein Hut Wildschütz

Frühling hin, Frühling her, trotzdem zeige ich jetzt erst was für den Spätwinter/ Übergang, also ein Jahreszeitabschnittshut (so wie Lebensabschnittspartner – welcher Scherzkeks hat dieses Wort kreiert?):

Ein Hut nur für mich gefilzt, der “Wildschütz”. Nachdem ich in Bayern lebe, ist das ein passender Name. Unglaublich, wie warm ein noch so dünner Hut ist, besser als jede Mütze. Und zu meinem Redingote-Mantel ist ein Hut allemal schöner als eine Mütze.

Das Schönste am Hut-Filzen ist, aus dem eigentlich noch unförmigen Stumpen einen Hut zu formen – mit Falten, Aufschlägen …. – ein wunderbar kreativer Prozess.

Über den Holzkopf stülpe ich immer einen Gefrierbeutel, damit dieser nicht so naß wird. So lasse ich den Hut dann trocknen.