Gitterschals – I love them

Rot, Rot und nochmal Rot. Meist färbe ich Rot. Meine absolute Lieblingsfarbe. Nach Rot kommen Grün, Braun und Schwarz.  Als Gitterschal ist Rot einfach toll. Peppt alles auf und sieht super aus.

Heute ist bei mir Großfilztag. In 2 Wochen ist die femme I und ich habe gefühlt viel zu wenig. Eigentlich wollte ich ja letzte Woche Schals filzen. Aus den Schals sind nur leider Headpieces geworden. Also dieses Wochenende sind definitiv Schals dran:

Paul Klee läßt grüßen…

… allerdings hätte der Fond dann zum Beispiel Blau und nicht Grau sein müssen. Jedenfalls gehört die Longweste ebenfalls zu “The World is Colourful”. Zugegeben etwas verhalten coloured. Hätte ich es nochmal zu tun, wäre der Fond auch quietschebunt. :-)

Auf dem Foto sieht es gar nicht nach Longweste aus. Aber in der Regel filzt es bei mir stärker in der Quer- als in der Längsrichtung. Das liegt wohl an der Auslegetechnik.

Bei einer Tunika aus der Serie “Fragile Rocks” (nein, die ist noch nicht fotografiert – aber komplett fertig) wurde so aus der angestrebten Gr. 38 eine 34/36. Das heißt für mich “bitte nicht mehr atmen”. Na, vielleicht mache ich sie nochmal naß und ziehe solange, bis meine Größe wieder erreicht ist. Das ist nämlich leider auch so ein Teil, das ich behalten mag. Mein Kleiderschrank platzt langsam aus allen Nähten, weil ich so vieles behalte. Filzkleidung ist einfach toll. Trageangenehm ohne Ende.

Filzmantel “The World is Colourful”

Der Mantel aus der Kollektion “The World is Colourful” im Entstehen. Er ist nicht quietschbunt, aber für meine Verhältnisse schon ganz schön farbig. Ich staune selbst darüber! Das erste Mal jedenfalls, dass ich mehrfarbige Muster verwende. Ich muss sagen, das macht Spaß. Der Mantel ist knielang und ganz leicht. Wie immer, gefilzt aus handgefärbter 21 Micron Merinowolle. Was noch fehlt, sind die Knöpfe. Mit den Kleinigkeiten am Ende kämpfe ich immer. Das ist eine größere Hürde, als den Mantel zu filzen. Vielleicht sollte ich heute mal wenigstens die Knöpfe filzen.

Das ist eines der Projekte, das ich in der Hocke auf dem Boden gefilzt habe. :-) Wenn bei einem so großen Stück Muster zum Einsatz kommen, filze ich auf dem Boden. Das ist das Einfachste.

Water Lily – Klappe die Letzte (erstmal)

Noch ein Kleid komplett aus Merinowolle. Auch dieses ist kuschelig und sehr bequem. Das Kleider-Filzen hat vielleicht einen Suchtfaktor! Die nächsten zwei sind im Kopf.

Die muß ich nur noch filzen ;-) !!!

Eine Kleinigkeit quasi. Meine Oberarme werden unterdes immer muskulöser. Da kommt kein Fitness-Studio mit. Also Mädels filzen, filzen und nochmals filzen! Das kostet nichts und macht deutlich mehr Spaß als das Schuften im Fitnesstempel.

So, jetzt bin ich gespannt auf das nächste Kleid. Das soll dann kniekurz werden. Soweit der Plan. Mal sehen, was mich am Filztisch reitet… Am Ende sagt die Wolle “nein, kein Kleid, eine Hose will ich werden, ein Schal, eine Jacke, ein Hut,  Sitzkissen…” Ihr glaubt nicht, dass Wolle eigensinnig ist? Wenn ich es doch sage. Wirklich! Ist so.

Eine lohnenswerte Anschaffung: ein Hutstretcher

Das gute Stück stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die Holzwurmlöcher sind original aber unbewohnt. Damit lässt sich jeder Hut auf die gewünschte Größe weiten. Nicht ganz einfach, so einen gut erhaltenen Hutstretcher zu bekommen, aber, es hat geklappt. Dieser stammt aus England – der Hut-Hochburg. Ich muss sagen, ich finde ihn auch noch richtig schön und er darf somit eine Glasvitrine zieren.

Pythia

Ein absoluter Mammut, das Kleid!!! Es ist mit Ärmeln und Kragen in einem Stück gefilzt. So eine Arbeit. Ach herrje. Jetzt mach ich wieder erst mal kleinere Sachen. Schals und Rosen vielleicht… Das Kleid wiegt komplett 400 g – also so gut wie nix. Und: es trägt sich super angenehm, wie ein Wohlfühlnachthemd. Sooo schön. In Anlehnung an Christines Vorschlag, das andere Water Lily Kleid Ophelia zu nennen, habe ich dieses Pythia genannt.