Fair Isle – the never ending story

Es dauert und dauert. Fair Isle geht nicht so zackig von der Hand, wie ich das will. Die Teksrena Wolle läßt sich aber sehr gut verstricken

Die Farben sind beim Regenbogengarn quietschebunt. Damit es nicht zu schrill wird, stricke ich die Ärmel wohl eher uni Schwarz. Nach 2/3 habe ich das Ganze gewaschen und siehe da: Murphy hat recht. Was eng ist, wird enger, was zu weit ist, wird weiter. Großartig.  Da werde ich mir am Jackenverschluß noch was einfallen lassen müssen. So 2 cm Weite zusätzlich wären schon gut.

Innen sind die Fäden schön miteinander verwoben. Wer will sich schon beim Anziehen in den Spannfäden verheddern. Das Muster ist beim Stricken entstanden. Eine Anleitung braucht man nicht wirklich bei einer Top-down-Variante. Einfach wie immer zunehmen und al Gusto Muster stricken. Das ist ganz nach meinem Geschmack: mindless quasi.

Teksrena angestrickt

Ich hab mal ein bisschen angestrickt und schwups war die Passe fertig. Nachdem ich keine ansprechende Fair-Isle-RVO-Anleitung gefunden habe, habe ich  mir die Anleitung eben selbst zusammengestellt (manchmal ist es ja gut, wenn man zu seinem Glück gezwungen wird ;-) )  und ich muß sagen, das ist eigentlich genial. Einfach so beim Stricken Muster überlegen und alle paar Reihen verteilt Maschen aufnehmen. Am Anfang hatte ich das Muster schön als Schemazeichnung vor mir liegen, aber ab der Mitte habe ich einfach nach Lust und Laune gestrickt. Ich bin gespannt, wie die Jacke wird. Die Wolle lässt sich auf jeden Fall wunderbar verstricken.